Was kommt zuerst: das Design oder das Budget?
Wer ein Büro ausbaut, kennt das Dilemma: Zuerst das Design, dann der Preis? Oder zuerst das Budget, dann die Gestaltung? Beides bedingt einander, und genau das macht den klassischen Ausbau so zäh.
Im üblichen Ablauf entsteht zuerst ein Entwurf. Er wird kalkuliert, ist zu teuer, wird überarbeitet, neu kalkuliert. Jede Schlaufe kostet Wochen. Das worst case scenario: ein Design voller Kompromisse und ein Terminplan, der längst nicht mehr eingehalten werden kann.
«Gute Gestaltung bedeutet, Design, Technik und Budget zur richtigen Zeit zusammenzubringen. Geschieht das erst spät, entstehen unnötige Schleifen und Entscheidungen müssen hinterfragt werden.»
Rainer Schmitt, CDO
Solange jedes Projekt bei null beginnt, bleibt die Henne-Ei-Frage unlösbar: Den Preis kennt man erst, wenn das Design entwickelt ist, und das Design erst, wenn das Budget feststeht.
Am schwierigsten ist dabei oft der allererste Schritt: Wo überhaupt ansetzen, um ein Budget zu machen? Die Unsicherheit zu Beginn eines Projekts ist gross. Gleichzeitig müssen bereits wichtige Weichen gestellt werden, obwohl viele Rahmenbedingungen noch gar nicht feststehen.
Wir haben uns gefragt, ob es diese Schlaufe wirklich braucht. Die Antwort war: Nein, sofern Design und Kosten von Anfang an zusammen gedacht sind.
Genau das ist die Idee von Space as a Product. Die vier Ausbauqualitäten sind nicht nur gestalterisch durchdacht (Pre-Designed), sondern auch technisch fertig geplant (Pre-Engineered). Gestaltung, Materialisierung und Gebäudetechnik hängen an einem definierten Quadratmeterpreis. Wer eine Qualität wählt, kennt Resultat und Kosten im selben Moment.
«Mit Space as a Product gewinnen beide Seiten: Unsere Kunden erhalten ohne zeitaufwendige Analysen frühzeitig eine verlässliche Entscheidungsgrundlage und hohe Kostensicherheit. Sie wählen eine durchdachte Lösung, ohne höchste Ansprüche an Individualität stellen zu müssen. Gleichzeitig können wir unsere Erfahrung gezielt in die Entwicklung der optimalen Arbeitsumgebung einbringen. Das spart Zeit, reduziert Komplexität und schafft mehr Raum für Qualität.»
Stefanie Wandiger, Leitung Lern- und Arbeitswelten
Space as a Product wird so auch zum Einstiegswerkzeug: Selbst wenn noch nicht alles definiert ist, liefern die vier Standards sofort eine belastbare Grössenordnung. Statt wochenlang Annahmen zu rechnen, gibt es vom ersten Gespräch an einen konkreten Rahmen.
Damit dreht sich die Reihenfolge nicht mehr im Kreis, sie verschwindet. Es gibt kein «zuerst», weil Design und Budget dieselbe Entscheidung sind. Aus einer Frage, die früher Zeit und Nerven kostete, wird eine Auswahl.